Familienpaten

am 25. November 2015 im Diepholzer Kreisblatt:

Zehntes Treffen der Familienpaten im Agenda-Haus

Anerkennungskultur und Netzwerkpflege: Barbara Parizsky von der Freiwilligenagentur in Diepholz beherrscht beides. Barbara Parizsky nahm jetzt das zehnte Netzwerktreffen der zertifizierten Familienpaten zum Anlass, um sich für die bislang geleistete ehrenamtliche Arbeit mit kleinen, von der Firma Lebensbaum gespendeten Geschenken zu bedanken. Die Gruppe hatte von Februar bis April 2014 die Qualifizierung zum Familienpaten erfolgreich durchlaufen und ist jetzt überwiegend in der Familienhilfe und zunehmend auch in der Flüchtlingshilfe tätig. Die im Abstand von zwei Monaten durchgeführten Treffen werden fachlich von Elsa Prinz-Wiese, Sozialpädagogin im ambulanten Bereich des OLE (Orientierung Leben Entwicklung), Bethel im Norden, begleitet. In Anwesenheit von Marion Schröder und Dieter Tornow vom Vorstand des Agenda 21-Fördervereins kam es im Agenda-Haus zum regen Erfahrungsaustausch.

Die Teilnehmer  am Treffen (von links): Jürgen Reinsch, Elsa Prinz-Wiese, Marlene Hohnstädt, Gudrun Telschow, Marita Schmidt, Barbara Parizsky, Marion Schröder, Ingrid Schilling und Ingrid Seidel. Foto:Tornow

Abschlussabend am 18. März 2015

Infoabend am 14.1.2015

Qualifizierung zum ehrenamtlichen Familienpaten in Diepholz

Eine Familie zu organisieren, Kinder

groß zu ziehen, den Haushalt,

Behördengänge und Arztbesuche zu

regeln ist eine anspruchsvolle

Aufgabe. Es ist eine aufregende, aber

auch anstrengende Herausforderung,

bei der jede Familie gelegentlich

Unterstützung brauchen kann.

Besonders, wenn ein Elternteil

allein erziehend ist, Beruf und

Familienleben miteinander vereinbart

werden müssen und Verwandtschaft

oder Freunde nicht zur Verfügung

stehen, dann kann der Alltag zu einer

Belastungsprobe werden.

 

Genau in solchen Situationen kann

ein lebenserfahrener und verlässlicher

Familienpate Unterstützung bieten.

Familienpaten helfen jungen

Familien oder Alleinerziehenden,

ihren Alltag zu bewältigen. Zu

regelmäßigen Zeiten sorgen sie für

Entlastung in der Familie, indem sie

sich beispielsweise um die Betreuung

der Kinder kümmern, so dass den

Eltern Zeit bleibt, um Erledigungen zu

machen oder Kraft zu schöpfen für

den herausfordernden Familienalltag.

 

Der Kursus ist ein  kostenloses Angebot der Ländlichen Erwachsenenbildung in Nds. e.V. in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen-Agentur Diepholz.

Fortbildung zum Familienpaten  im Frühjahr 2014

Abschluss Familienpaten

1. R: 1. v. li Barbara Parizsky, 3.v.li Kursleiterin Martina Last, 2.R. li. Benita Schütte (LEB)

1. R: 1. v. li Barbara Parizsky, 3.v.li Kursleiterin Martina Last, 2.R. li. Benita Schütte (LEB)

„Warum fühle ich mich berufen? Was bringe ich mit und was werden Familien wohl von mir erwarten oder brauchen?“ Mit diesen Fragen haben sich die Familienpaten in der LEB-Qualifizierung genauso auseinandergesetzt wie mit verschiedenen Mitteln einer Kommunikation, der Konfliktbewältigung, dem System Familie, aber auch Vernetzungs- und Beratungsangeboten.

An ihrem letzten von 6 Schulungsabenden im Wendepunkt in Diepholz haben sich 11 Frauen und ein Mann der Herausforderung gestellt, einen ersten Besuch in einer fremden Familie zu gestalten. „Wird mich die Familie wohl mögen und als Begleiter für einen gewissen Zeitraum annehmen? Wie kann ich die Herzen der Kinder gewinnen und welche Unterstützung kann ich den Eltern geben?“ Sehr einfühlsam und empathisch haben sich die neuen Familienpaten ihren imaginären Familien genähert und Benita Schütte von der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) konnte sie gut ausgebildet und vorbereitet an die Koordinatorin des Projektes, Frau Parizsky von der Freiwilligen-Agentur Diepholz des Agenda21- Fördervereins, übergeben.

 

Seit Mittwochabend, 02.04.14, stehen folgende Familienpaten ehrenamtlich zur Unterstützung von Familien bereit:

Heide Bitter aus Diepholz, Marlene Hohnstädt aus Diepholz, Anneliese Pieper aus Lemförde, Elsa Prinz-Wiese aus Damme, Jürgen Reinsch aus Diepholz, Irina Schell aus Diepholz, Ingrid Schilling aus Diepholz, Marita und Charlene Schmidt aus Diepholz, Ingrid Seidel aus Lembruch und Gudrun Telschow aus Diepholz.