Ehrenamtliche Helfer werden für die Begleitung von Neubürgern gesucht

240 Flüchtlinge aus 19 Nationen sind derzeit in Diepholz untergebracht (Stand 27.Mai 2016). Da in Diepholz bisher genügend Wohnraum vorhanden ist, konnten alle Flüchtlinge in passenden Wohnungen untergebracht werden. Die Stadt sorgt für die Erstausstattung. Diakonie und Verwaltung übernehmen die Begrüßung und Erstbegleitung zur Unterkunft.

Die eigentliche Arbeit mit den Flüchtlingen fängt nach deren Unterbringung erst an. Hier werden Bürgerinnen und Bürger angesprochen, sich zu engagieren. Jeder, der sich für Menschen aus anderen Kulturen interessiert, kann mithelfen, diese beim Einleben in Diepholz zu unterstützen.

Auskunft erteilen vom Diakonischen Werk Brigitte Suckut  Tel.: 05441-987915 und Lena Vornhusen Tel.: 05441-987932 sowie die Freiwilligen-Agentur

Café International im Gemeindehaus

 

      Spendenkonten für die Diepholzer Flüchtlingshilfe:

 

Kirchenamt Sulingen

Kreissparkasse Diepholz

IBAN: DE56 2565 1325 0000 0369 05

Verwendungszweck: 7401 Flüchtlingssozialarbeit

 

„In Diepholz haben Fremde Freunde“ – das Geld kommt ausschließlich  der Spendeninitiative für Flüchtlinge zugute.

Kirchenamt Sulingen

Kreissparkasse Diepholz

IBAN: DE 56 2565 1325 0000 0369 05

Verwendungszweck: In Diepholz haben Fremde Freunde

Am 10.05. im Diepholzer Kreisblatt

Am 4.05.2016 im Diepholzer Kreisblatt

am 12.April 2016 im Diepholzer Kreisblatt

Am 8. April 2016 im Diepholzer Kreisblatt

am 19. Februar 2016 im Diepholzer Kreisblatt

am 12. Januar 2016 im Diepholzer Kreisblatt:

Immer mehr Jugentliche suchen Schutz

 

Zahl der jungen Flüchtlinge in Niedersachsen enorm gestiegen

 

Hannover. Die Zahl der jungen Flüchtlinge, die ohne ihre Eltern eingereist sind, ist in Niedersachsen enorm gestiegen. Aktuell leben 4503 unbegleitete Minderjährige zwischen Harz und Nordsee, vor zwei Monaten waren es erst 1905. Das sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums in Hannover der Deutschen Presse-Agentur.

Deutschlandweit waren am 7. Januar 66588 unbegleitet Ausländer unter 18 Jahren gemeldet. Grundlage sind Zahlen des Bundesverwaltungsamts. Seit November werden die minderjährigen wie erwachsene Asylbewerber nach einem bestimmten Schlüssel auf die Bundesländer verteilt. Niedersachsen muss auf dieser Grundlage insgesamt 6200 junge Schutzsuchende aufnehmen.

2014 kümmerten sich die niedersächsischen Jugendämter um knapp 600 unter 18-jährige, die allein nach Deutschland gekommen waren. Sozialministerin Cornelia Rundt sagte: "Die sehr stark angestiegenen Zahlen sind für die niedersächsischen Kommunen eine große Herausforderung." Gerade die jungen Menschen müssten gut betreut und gut in die Gesellschaft integriert werden. dpa

Am 02. Oktober 2015 im Diepholzer Kreisblatt:

am 12.9.15 im Diepholzer Kreisblatt

am 10.9.15 im Diepholzer Kreisblatt

Das Diepholzer Kreisblatt berichtet am 2.9.15:

Das Diepholzer Kreisblatt berichtet am 31.8.2015:

Fortbildung

Ratschläge für Ehrenamtliche

  • Finden Sie Anschluss
  • Reflektieren Sie Ihre Motivation
  • Tauschen Sie sich aus (regelmäßige Treffen werden angeboten)
  • Überfordern Sie sich nicht
  •      Problematik Traumata
  •      Beratung Asylverfahren
  • Flüchtlinge sind keine besseren Menschen 
  • Flüchtlinge haben Kompetenzen
  • Flüchtlinge führen ihr eigenes Leben

und:

  • Ehrenamtliche sind kein Ersatz für Profis
  • Ehrenamtliche sind keine Hilfskräfte
  • Ehrenamtliche erbringen zentrale Leistungen 

 

(Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.)

 

Wobei kann geholfen werden?

  • Abholung am Bahnhof Diepholz
  • Erste Behördengänge begleiten
  • "Wege gemeinsam gehen" - Schulwege, Einkaufen, Ärzte
  • Schule und Kindergarten - Anmeldung, Material einkaufen
  • Regelmäßiges Treffen zur Besprechung aktueller Themen
  • Bilderbücher lesen mit Kindern, Jugendlichen
  • Unterstützung bei den Hausaufgaben, Nachhilfeangebote
  • Freizeitgestaltung: Sport, Kultur, Ausflüge
  • Annahme und Ausgabe von Sachspenden in einer Sammelstelle

Herausforderungen für Flüchtlinge

  • Sich orientieren und zurechtfinden
  • Neues Leben beginnen
  • Aufenthaltsrecht
  • Gesundheit und AsylbLG, Traumata
  • Kindergarten und Schule
  • Sprache
  • Wohnen, Wohnsitzauflagen
  • Anerkennung von Abschlüssen
  • Qualifizierung
  • Zugang zum Arbeitsmarkt
  • Kettenduldungen
  • Erfahrung von Rassismus

(Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.)